Notrufknopf für Senioren M-Guard Pro ohne Abo

Ein Sturz im Bad, ein Schwächeanfall auf dem Spaziergang, ein unangenehmer Moment auf dem Heimweg am Abend: In solchen Situationen zählt, wie schnell jemand erfährt, dass Hilfe nötig ist. Notrufknöpfe gibt es in der Schweiz in drei Varianten, die sich in Technik, Kosten und Einsatzort deutlich unterscheiden. Dieser Ratgeber erklärt den Unterschied zwischen Hausnotruf, Notrufuhr und Notrufarmband, was die Systeme im Monat und über die Jahre kosten, wie eine Sturzerkennung arbeitet, welche SIM-Karte ein Gerät ohne Abo braucht und für wen sich welche Lösung eignet.

Video ansehen: So funktioniert der Notrufknopf M-Guard Pro (1:22 Min.)

Andere Anbieter mit Abo, bei uns ohne: die drei Systeme im Vergleich

Alle drei Systeme haben das gleiche Ziel: Auf Knopfdruck wird jemand alarmiert. Der Unterschied liegt im Modell dahinter. Die bekannten Schweizer Anbieter von Hausnotruf und Notrufuhren arbeiten mit einer Notrufzentrale und verrechnen dafür jeden Monat ein Abo. Das Notrufarmband M-Guard Pro bei Deinlieferant.ch funktioniert anders: Sie kaufen es einmal, legen eine Prepaid-SIM ein und es ruft direkt Ihre eigenen Kontakte an. Kein Abo, keine Grundgebühr, kein Vertrag.

Andere Anbieter: Hausnotruf Andere Anbieter: Notrufuhr Bei Deinlieferant.ch: M-Guard Pro
Abo ja, monatlich ja, monatlich nein, keines
Funktioniert nur in der Wohnung zu Hause und unterwegs zu Hause und unterwegs
Alarm geht an Notrufzentrale Notrufzentrale oder Angehörige bis zu 10 eigene Nummern: Angehörige, Nachbarn, Spitex, Rezeption
Sturzerkennung je nach Modell je nach Modell ja, automatisch
GPS-Ortung nein ja ja, Standort per SMS
Laufende Kosten meist 35 bis 65 Franken pro Monat Abo plus Kauf oder Miete nur Prepaid-Guthaben, ca. 20 Franken für lange Zeit

Eine Notrufzentrale hat einen Vorteil: Dort nimmt immer jemand ab. Dafür kennt die Zentrale die Person nicht, und der Anruf bei den Angehörigen ist ein zweiter Schritt. Das M-Guard Pro ruft direkt die Menschen an, die helfen können und die Situation kennen. Damit immer jemand erreichbar ist, lassen sich bis zu 10 Kontakte hinterlegen, die nacheinander angerufen werden.

Was kostet ein Notrufknopf für Senioren? Andere Anbieter und Deinlieferant.ch im Vergleich

Bei Abo-Systemen fällt der Einstieg oft günstig aus, die Kosten entstehen Monat für Monat. Beim M-Guard Pro zahlen Sie einmal CHF 379.90 exkl. MwSt. und danach nichts mehr an uns: kein Abo, keine Miete, keine Grundgebühr.

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre
Andere Anbieter: Hausnotruf mit Abo, 45 Franken pro Monat ca. 540 ca. 1'620 ca. 2'700 ca. 5'400
Andere Anbieter: Notrufuhr, 400 Franken Kauf plus 30 Franken Abo pro Monat ca. 760 ca. 1'480 ca. 2'200 ca. 4'000
Bei Deinlieferant.ch: M-Guard Pro, einmal kaufen, ein Leben lang kein Abo 379.90 379.90 379.90 379.90

Alle Beträge in CHF, Richtwerte. Beim M-Guard Pro bleibt es beim einmaligen Kaufpreis: einmal gekauft, ein Leben lang kein Abo, ob Sie das Gerät ein Jahr oder zehn Jahre nutzen.

Die Zahlen für die anderen Anbieter sind Richtwerte aus den öffentlich zugänglichen Preislisten. Beim M-Guard Pro gibt es einen einzigen Preis: CHF 379.90 exkl. MwSt., einmal bezahlt, danach keine Abo-, Miet- oder Grundgebühr, egal ob Sie das Gerät ein Jahr oder fünf Jahre nutzen. Einzige Nebenkosten ist die Prepaid-SIM von Swisscom, die Sie selbst kaufen: rund 20 Franken Guthaben reichen bei seltener Nutzung für lange Zeit, weil nur im Notfall telefoniert wird. Ab dem zweiten Jahr ist das Gerät ohne Abo in jedem Fall die günstigere Lösung. Für Alterswohnungen oder Stiftungen mit mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern summiert sich der Unterschied schnell auf mehrere tausend Franken pro Jahr.

Wie funktioniert die Sturzerkennung?

Ein Bewegungssensor im Gerät misst permanent Beschleunigung und Lage. Ein Sturz hat ein typisches Muster: eine schnelle Abwärtsbewegung, ein Aufprall und danach Ruhe. Erkennt der Sensor dieses Muster, löst das Gerät den Notruf von selbst aus, ohne dass jemand einen Knopf drücken muss. Das ist der entscheidende Punkt bei Ohnmacht, Schlaganfall oder wenn die Person nach dem Sturz nicht mehr reagieren kann.

Wichtig ist eine realistische Erwartung: Kein Sensor erkennt jeden Sturz. Ein langsames Abgleiten vom Stuhl oder ein Hinsetzen auf den Boden sieht für den Sensor nicht wie ein Sturz aus. Hersteller geben Erkennungsraten von rund 90 Prozent an. Die SOS-Taste bleibt darum immer der zweite Weg, und sie sollte der Person beim Einrichten gezeigt werden.

GPS-Ortung und Freisprechen: Was passiert nach dem Alarm?

Nach dem Auslösen ruft das Notrufarmband die hinterlegten Nummern der Reihe nach an. Wer abnimmt, spricht direkt über Lautsprecher und Mikrofon des Armbands mit der betroffenen Person. Gleichzeitig geht eine SMS mit dem GPS-Standort an die Kontakte. Draussen ist die Ortung auf wenige Meter genau, in Gebäuden greift das Gerät auf die Position der Mobilfunkzelle zurück.

Als Kontakte eignen sich nicht nur Angehörige. Sinnvoll ist eine Reihenfolge, bei der immer jemand erreichbar ist: zuerst die Tochter, dann der Nachbar, dann die Spitex oder die Rezeption der Alterswohnung. Bis zu 10 Nummern lassen sich speichern, Festnetz oder Mobil.

Welche SIM-Karte braucht ein Notrufarmband ohne Abo?

Ein Gerät ohne Abo telefoniert über eine eigene SIM-Karte, wie ein einfaches Handy. In der Schweiz sind zwei Punkte zu beachten:

  • 4G statt 2G: Das 2G-Netz ist in der Schweiz abgeschaltet. Geräte aus dem Ausland, die nur 2G unterstützen, funktionieren hier nicht. Das M-Guard Pro aus unserem Sortiment ist mit einem 4G-Modul ausgerüstet.
  • Prepaid-SIM von Swisscom: Das Gerät läuft mit einer Prepaid-SIM von Swisscom. Sie ist in jedem Swisscom-Shop erhältlich und wird beim Kauf mit einem Ausweis auf die Person registriert, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Ein Guthaben von rund 20 Franken reicht bei seltener Nutzung lange, weil nur im Notfall telefoniert wird.

Ein Mobilfunk-Abo ist nicht nötig und würde den Kostenvorteil wieder aufheben.

Für wen eignet sich welches System?

Situation Empfehlung
Bewohnerin oder Bewohner im Pflegeheim, im Zimmer Das interne Rufsystem (Lichtruf) des Heims bleibt die erste Wahl, es ist mit dem Pflegepersonal verbunden. Für das Heim selbst finden Sie Hygiene- und Pflegeartikel in der Kategorie Medizin, Pflege & Inkontinenz, mehr dazu im Ratgeber Hygienekonzept im Pflegeheim.
Alterswohnung, betreutes Wohnen, eigene Wohnung Notrufarmband ohne Abo mit Sturzerkennung; als Kontakte Angehörige und die Rezeption oder den Pikettdienst hinterlegen.
Aktive Seniorinnen und Senioren, die spazieren, einkaufen, wandern Notrufarmband oder Notrufuhr mit GPS, damit der Alarm auch ausserhalb der Wohnung funktioniert.
Menschen mit Demenz, die sich verlaufen können Gerät mit GPS-Ortung, das die Angehörigen anruft. Zusätzlich das Umhängeband oder den Gürtelclip verwenden, wenn das Armband abgelegt wird.
Allein unterwegs am Abend, Joggen, Nachtdienst Notrufarmband mit SOS-Taste und GPS. Diskret, ohne Handy in der Hand, mit Standortübermittlung an Freunde oder Familie.
Spitex-Klientinnen und -Klienten Notrufarmband ohne Abo, die Spitex-Nummer als einer der Kontakte.

Die häufigsten Fehler beim Notrufknopf

  • Das Gerät liegt in der Schublade. Ein Notrufknopf hilft nur, wenn er getragen wird. Das Armband sollte bequem sitzen, alternativ das Umhängeband oder der Gürtelclip.
  • Nur eine Nummer hinterlegt. Ist diese Person nicht erreichbar, läuft der Alarm ins Leere. Mindestens drei Kontakte in sinnvoller Reihenfolge speichern.
  • Akku nie geladen. Der Akku hält je nach Nutzung 4 bis 8 Tage. Am besten einen festen Ladetag einplanen, zum Beispiel jeden Sonntag während des Mittagessens. Das Gerät warnt per Sprachansage, bevor der Akku leer ist.
  • Kein Testalarm. Nach dem Einrichten einmal den Knopf drücken und prüfen, ob der Anruf und die SMS mit dem Standort ankommen. Danach alle paar Monate wiederholen.
  • Prepaid-Guthaben abgelaufen. Prepaid-Karten verfallen, wenn sie lange nicht aufgeladen werden. Einmal im Jahr das Guthaben prüfen.
  • 2G-Gerät aus dem Ausland gekauft. Funktioniert in der Schweiz nicht, siehe oben.

Einrichtung in drei Schritten

  1. SIM-Karte einlegen: Prepaid-SIM von Swisscom registrieren, PIN-Abfrage deaktivieren und in das Gerät einsetzen (Details im Abschnitt SIM-Karte).
  2. Kontakte speichern: Bis zu 10 Nummern in der gewünschten Reihenfolge hinterlegen.
  3. Testen: SOS-Taste drücken, Anruf und Standort-SMS kontrollieren, dann das Gerät der Person anlegen und die Taste erklären.

Notrufarmband ohne Abo bei Deinlieferant.ch

In unserer Kategorie Notruf & Sicherheit finden Sie das Notrufarmband M-Guard Pro mit automatischer Sturzerkennung, GPS-Ortung, Freisprechen und bis zu 10 Notrufnummern, ohne Abo und ohne monatliche Kosten. Geliefert wird in 1 bis 2 Werktagen, Firmen, Heime und Stiftungen bestellen auf Rechnung. Für Alterswohnungen und Spitex-Organisationen mit mehreren Geräten erstellen wir gerne eine Offerte.

Die Grundversicherung übernimmt Notrufsysteme in der Regel nicht. Wer Ergänzungsleistungen bezieht, kann sich bei der Gemeinde oder bei Pro Senectute erkundigen, ob ein Beitrag an Notrufkosten möglich ist. Ein Gerät ohne Abo ist auch ohne Beitrag über die Jahre die günstigere Lösung.

Das M-Guard Pro ist nach IP67 gegen Spritzwasser und Duschen geschützt. Gerade im Bad passieren viele Stürze, deshalb sollte das Gerät dort getragen werden.

Ja. Es lässt sich jede Nummer speichern, auch die Rezeption eines Alterszentrums, eine Spitex-Organisation oder ein Pikettdienst. Bis zu 10 Nummern werden nacheinander angerufen.

Eine Notrufuhr zeigt zusätzlich die Zeit und sieht aus wie eine Armbanduhr. Ein Notrufarmband konzentriert sich auf den Notruf: eine grosse SOS-Taste, Sturzsensor, GPS und Freisprechen. Es ist einfacher zu bedienen und in der Regel günstiger, vor allem ohne Abo.

Eine Prepaid-SIM von Swisscom. Sie wird im Swisscom-Shop mit einem Ausweis registriert. Ein Guthaben von rund 20 Franken reicht bei seltener Nutzung lange, weil nur im Notfall telefoniert wird. Ein Handy-Abo ist nicht nötig.